Häf'nschenke
& Kitchen
Die Häf’nschenke & Kitchen bildet das soziale Bindeglied zwischen dem Symposium und dem öffentlichen Raum.
Im Garten der Anlage entsteht ein Ort des Austauschs, an dem die Grenzen zwischen künstlerischer Arbeit und Alltag fließend verlaufen. Das interdisziplinäre Architekturkollektiv AestheticAthletics (AA+) gestaltet hierfür eine räumliche Intervention die als Garten-Küche, Bar und Anlegestelle für die residierenden Künstler*innen und die Besucher*innen fungiert.
Das Gelände wird gemeinschaftlich genutzt und verbindet künstlerische Installationen mit funktionalen Elementen des Alltäglichen.
Bei der Adaption des Gebäudes setzt das Organisationsteam auf Ressourcenschonung. Durch Kooperationen mit Partnern wie der Emmausgemeinschaft St. Pölten werden Materialien und Mobiliar im Sinne einer Kreislaufwirtschaft genutzt. Die Vinzirast am Land versorgt als weiterer wichtiger Kooperationspartner das Projekt mit feinstem Bio-Gemüse.
Immer Mittwoch, Freitag und Samstag ab 17:00 ist die Häfn’schenke für Besucher*innen geöffnet
Bei der Adaption des Gebäudes setzt das Organisationsteam auf Ressourcenschonung. Durch Kooperationen mit Partnern wie der Emmausgemeinschaft St. Pölten werden Materialien und Mobiliar im Sinne einer Kreislaufwirtschaft genutzt. Die Vinzirast am Land versorgt als weiterer wichtiger Kooperationspartner das Projekt mit feinstem Bio-Gemüse.
La FORK
Warum istda eine Küchein meiner Pipeline?
La FORK ist eine Küche als übergroße Gabel. Um mit der Geschichte des Hauses umgehen zu können, mussten wir erst mal anfangen zu kauen und zu verdauen. Die Zeit ist das, was vergeht – ihre Geschichten sind dennoch unauslöschlich in Mauern, Schwellen und Fassaden eingeschrieben — ein stilles Sediment aus dem Leben davor. Die Lage, der Garten, der Ausblick und die Atmosphäre geben wenig Aufschluss über die Fragen, die dieses Gebäude aufwirft. Dieser Ort war weder ein Ort des Genießens noch ein Ort der Zusammenkunft, wie es heute der Fall ist. Es war vielmehr ein Ort der Gewalt, wo über Jahrzehnte Kinder und Jugendliche eingesperrt wurden. Damit umzugehen, war für uns keine leichte Aufgabe. Wir glauben nicht, dass es eine positive Zukunft für das Gebäude geben kann, ohne einen andauernden Diskurs und ein Wissen über den Ort.
Heute verdauen wir. Wir schaben an der Fassade, knabbern am Putz, tasten nach dem, was darunter liegt. Als erste essbare Gemeinde Niederösterreichs ist Kirchberg der perfekte Standpunkt, um uns die Fassade einzuverleiben. Wir laden euch ein, zusammen zu kochen, zu grillen, zu essen und darüber mehr zu reden. Einige der Zutaten, die wir heute verkochen wollen, sind frisch gepflückt aus dem Ortskern von Kirchberg.
Beim Kauen beginnt im besten Fall die Auseinandersetzung, beim Verdauen das Verstehen.
Der Prozess ist noch nicht abgeschlosse
Ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der folgenden Partner:












































































